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Heizölpreise in Deutschland bald unter 40 Cent?

Nach Kursverlusten am späten Montagabend sind die Öl- und Heizölpreise tiefer in den Dienstagshandel gestartet. Ein Barrel Rohöl (Brent) notiert bei gut 42 Dollar. Die nationalen Heizölpreise geben rund 0,3 Cent bzw. Rappen je Liter nach. Trotz der neuen Langzeittiefs, die dadurch in Deutschland und Österreich zu beobachten sind, bleibt die Heizölnachfrage verhalten. Ferienzeit, viele volle Tanks und die Aussicht auf noch weiter fallende Heizölpreise drücken auf die Kauflaune der Verbraucher.

Das Ölpreisgefüge am Weltmarkt zeigt weiterhin kaum signifikante Bewegungen, reagiert aber neuerlich sensibel auf die steigende Zahl von Corona-Infektionen rund um den Globus. Besonders die Entwicklung in den USA dürfte zunehmend Nachfragewirksam werden. Gleichzeitig sind seitens der OPEC+ höhere Förderquoten im Gespräch. Das stramme Korsett, dass sich das strategische Bündnis aus OPEC- und Nicht OPEC-Staaten (u.a. Russland) verpasst hat, wird vielen Förderstaaten schnell zu eng, da sie auf die Einnahmen aus dem Ölgeschäft angewiesen sind.

Am heimischen Heizölmarkt zeigt der Preistrend weiter nach unten besonders in Deutschland entwickeln sich die Durschnittnotierungen im Chartbild weiter nach unten und der Landesweite Durchschnittspreis für die 3.000-Liter-Lieferung ist erstmals seit Januar 2016 unter 42 Cent je Liter gefallen. In Österreich und der Schweiz ist eine Seitwärtsbewegung zu verzeichnen und der Liter kostet 58 Cent bzw. 67 Rappen.

Im Sommer Halbjahr konnten man zuletzt 2004 billiger Heizöl tanken als heute. Nur äußerst selten war eine Tankfüllung in den letzten 16 Jahren günstiger und wenn dann im Winter. Auch wenn sich der Preisrutsch zuletzt merklich verlangsamt hat ist ein Durchbruch der psychologisch wichtigen Marke nun überall greifbar. Die im Frühjahr extrem gestiegene Nord-Süd-Differenz der Heizölpreise ist durch die geringe Nachfrage der letzten Wochen auf wenige Cent zusammengeschrumpft und der Ölpreisrallye am Weltmarkt scheint der Treibstoff auszugehen. Von Nordamerika bis in den Nahen Osten lauern viele Förderstaaten auf ein Hochfahren ihrer gedrosselten Exportmengen. Bleibt die Nachfrage angesichts der weiter grassierenden Corona-Pandemie allerdings gedämpft, kann jeder zusätzliche Liter Öl schnell zu einem neuen Preisrutsch führen. Verbraucher können diese Entwicklung zunächst gelassen beobachten, sollten ihre Bestellung jedoch bei Bedarf spätestens nach den Sommerferien positionieren. Ab September sind steigenden Lieferfristen vorprogrammiert.

Börsendaten:

Dienstag 14.07.2020 - 13:22 UhrSchluss Vortag 13.07.2020Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 42,34 $ pro Barrel 42,22 $ pro Barrel +0,28%
Gasöl 364,25 $ pro Tonne 363,25 $ pro Tonne +0,28%
Euro/Dollar 1,1371 $ 1,1346 $ +0,22% (etwas fester)
USD/CHF 0,9400 CHF 0,9415 CHF -0,16% (konstant)

@ interaid GmbH

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