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Reißt die OPEC+ das Preis-Ruder herum?

Die abwartende Stimmung an den Ölbörsen stoppt auch vorerst die Aufwärtsbewegung der Ölpreise. Das anstehende Meeting der OPEC+-Staaten wird aller Voraussicht mit einer Entscheidung zugunsten einer Erhöhung der Fördermengen enden. Ob diese Erhöhung ausreicht, um das knappe Angebot aufzustocken, bleibt noch offen. Den Inlandspreisen verschafft der ruhige Handel auch erstmal eine kleine Verschnaufpause. Diese äußern sich in einem etwa 0,7 Cent bzw. Rappen günstigerem Heizölpreis pro Liter.

Die Ölpreise starteten mit einer kleinen Gegenbewegung in den Dienstagshandel. Den neuen Mehrjahreshochs zum Wochenauftakt konnten die Notierungen nicht lange standhalten. Dem generell ruhigen Handel folgten gestern deutliche Verkaufssignale an den US-Aktienmärkten, die für eine Umkehr der Aufwärtsbewegung an den Ölbörsen NYMEX und ICE sorgten. Bekanntlich bleiben die Handelsaktivitäten eher gemäßigt vor den wichtigen OPEC-Treffen, sodass mehr Raum für die Sorgen um die schnelle Ausbreitung der neuen Delta-Variante blieb, die die Kraftstoffnachfrage bremsen könnte. Erst in den letzten Monaten hatte sich diese deutlich erholt und das Niveau von vor der Corona-Pandemie erreicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 74,41 US-Dollar (-27 Cent), das Fass der amerikanischen Ölsorte WTI kostete 72,67 US-Dollar (-24 Cent).

Dem wichtigen OPEC+-Meeting, das am Donnerstag eine Entscheidung für die zukünftigen Fördermengen aller Mitgliedsstaaten und verbündeten Ländern hervorbringen soll, gehen heute und morgen die technischen Meetings vom Joint Technical Committee (JTC) und Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) voraus. Während das JTC Daten und Statistiken zur aktuellen Lage am Ölmarkt präsentiert, leitet das JMMC, das Überwachungsgremium der OPEC+, bereits Handlungsempfehlungen aus, die dann am Donnerstag Grundlage des Meetings sein werden. Angeführt wird das JMMC von den beiden größten OPEC+ Mitgliedern Saudi-Arabien und Russland. Marktteilnehmer sind sich weitestgehend einig, dass die Fördermengen angehoben werden und ab August greifen. Doch ist nicht gewiss, wie hoch diese Anpassung sein wird. Viele Faktoren fließen in die Entscheidung mit ein. So werden die aktuelle Nachfrageerholung, die Ausbreitung der Delta-Variante, der Fortschritt der Verhandlungen zum Atomabkommen und auch die Vorstellung über einen guten Ölpreis berücksichtigt. Hier gehen nicht nur die Vorstellungen von Saudi-Arabien und Russland auseinander, wie die vergangenen Meetings zeigten.

Eine erfrischend andere Richtung schlagen heute die Heizölpreise ein, deren Abwärtspotenzial sich schon gestern andeutete. Die Entscheidung der OPEC+ könnte sich auch zugunsten der Inlandspreise auswirken, denn das verknappte Ölangebot in Kombination mit der starken Nachfrage sorgte zuletzt für preistreibende Stimmung an den Börsen. Die Nachfrage nach Heizöl bleibt zwar im Standby-Modus, dennoch zeigt der kleine Preisrückgang für ein Zucken. Verbraucher in Warte-Stellung beobachten die Preisentwicklung genau, denn schon diese Woche könnte die Lockerung der angespannten Situation auf den Ölmärkten zu einer weiteren Abwärtsbewegung führen. Die Lieferfristen sind weiterhin kurz und attraktiv, sodass Ölheizer diesen Joker nicht verspielen sollten.

Börsendaten:

Dienstag 29.06.2021 - 12:59 UhrSchluss Vortag 28.06.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 74,46 $ pro Barrel 74,62 $ pro Barrel -0,21%
Gasöl 596,50 $ pro Tonne 597,50 $ pro Tonne -0,17%
Euro/Dollar 1,1904 $ 1,1924 $ -0,17% (konstant)
USD/CHF 0,9210 CHF 0,9191 CHF +0,21% (etwas fester)

alle Angaben ohne Gewähr

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