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Ölpreispoker der OPEC+ geht in die Verlängerung

Die Öl- und Heizölpreise sind fester in die neue Woche gestartet. Angesichts der Hängepartie bei den OPEC+-Verhandlungen über höhere Förderquoten zeigen sich die Rohölnotierungen über das Wochenende hinaus fest. Rohöl (Brent) markiert einen neuen Höchststand und kostet so viel wie zuletzt vor gut eineinhalb Jahren im Oktober 2018. Die heimischen Heizölpreise ziehen nach und zeigen sich fester als am Freitag. Die Nachfrage bleibt schwach, zeigt sich aber gegenüber dem Juni zumindest etwas belebt.

Das bestimmende Thema am Ölmarkt ist weiterhin das OPEC+-Meeting, das am Freitag abgebrochen und heute fortgesetzt wird. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) drängen auf eine Möglichkeit, ihren Ölausstoß, der aufgrund der strikten Förderquoten ein Drittel unter der Kapazitätsgrenze liegt, auszuweiten. Die übrigen 22 Mitglieder des Zweckbündnisses aus OPEC- und nicht OPEC-Staaten sind sich weitgehend einige und wollen dies nur schrittweise, um insgesamt zwei Mio. Barrel bis April 2022, tun. Da die Nachfrage nach Öl zuletzt deutlich gestiegen ist und das Angebot hinterherhinkt, steigt der Ölpreis seit November 2020 nahezu kontinuierlich und hat sich seitdem von rund 38 Dollar auf nun gut 76 Dollar je Barrel Brent verdoppelt. Unabhängig von den Grabenkämpfen innerhalb der OPEC+ fehlt es dem Ölmarkt nach wie vor an übergeordneten Ausgleichsfaktoren. Die Anzahl der aktiven Bohranlagen in den USA steigt weiterhin leicht, ohne jedoch das Vor-Corona-Niveau annähernd zu erreichen. Laut der wöchentlichen Erhebung des Ölfeldausrüsters Baker-Hughes sind mit einem Wochenplus von vier Anlagen nun 376 aktiv. Der Vergleichswert von Anfang 2020 liegt bei knapp 700.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt kann von einer steigender Nachfrage weiterhin keine Rede sein. Der, besonders im Vergleich zum Vorjahr hohe Ölpreis am Weltmarkt, vermiest Kunden die Einkauflaune. In Deutschland wirkten die Steuererhöhungen vom Jahresbeginn zusätzlich als Preistreiber beim Heizöl und an der Tankstelle. Die Nachfrage bleibt besonders beim Heizöl entsprechend der Jahreszeit von einer ausgeprägten Abwartehaltung der Verbraucher geprägt. Frei nach dem Motto „die Hoffnung stirbt zuletzt“, verlegt sich das Gros der Heizölkunden auf den Herbst. 2020 war es genau umgekehrt, hier lief das Heizölgeschäft dank Ölpreisabsturz im ersten Halbjahr heiß und ab dem Sommer herrschte dann Flaute. Besonders drastisch zeigt sich die Nachfrageverschiebung beim Heizöl an der Zahl der Onlinebestellungen. Gemäß HeizOel24-Erhebung lag diese im ersten Halbjahr 2021 rund zwei Drittel unter dem Vorjahreszeitraum. In Richtung Heizperiode dürfte es daher hektisch werden, wenn mehr und mehr Käufer unter Zugzwang geraten.

Börsendaten:

Montag 05.07.2021 - 12:53 UhrSchluss Vortag 04.07.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 76,44 $ pro Barrel 75,97 $ pro Barrel +0,62%
Gasöl 615,25 $ pro Tonne 611,00 $ pro Tonne +0,70%
Euro/Dollar 1,1877 $ 1,1862 $ +0,13% (konstant)
USD/CHF 0,9207 CHF 0,9201 CHF +0,07% (konstant)

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