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Ölpreis strebt nach oben - knappes Angebot und streigende Nachfrage

Die Ölpreise an den internationalen Börsen können sich am Mittwoch auf dem erreichten Jahreshoch bei rund 71 Dollar je Barrel Brent behaupten. Die Heizölpreise in der DACH-Region, die bereits gestern stark deutlich gestiegen sind, klettern nochmals leicht, um durchschnittlich 0,2 Cent bzw. Rappen je Liter. Die Nachfrage bleibt trotz der bisher höchsten Heizölnotierungen des laufenden Jahres stabil.

Am Weltmarkt bleibt die Nachrichtenlage auch am Mittwoch preistreibend. Ausgangs der Corona-Krise wächst der Wunsch nach Mobilität und der der Markt verlangt nach mehr Öl. Die Angebotsseite bleibt durch den Mix aus schleppenden Atomverhandlungen mit dem Iran, zurückhaltenden OPEC+-Beschlüssen zu den Förderquoten und die Corona-geschwächte Frackingindustrie in den USA limitiert. Im Ergebnis des zunehmend knappen Angebots und der Aussicht, dass mehr Ölverbrauch auch in den nächsten Monaten nur zulasten der Lagerbestände der Verbraucherländer geht, steigen die Preise. Europäisches Nordseeöl markiert den höchsten Stand seit gut zwei und US-ÖL (WTI) seit zweieinhalb Jahren. Analysten sehen bis zum Spätsommer nun eher einen Anstieg der Ölpreise von aktuell 70 auf 80 Dollar je Barrel, als ein Absinken der Kurse. Letzteres erscheint bei steigendem Verbrauch und ohne eine Ausweitung des Angebots in der Tat schwierig. Öl ist mehr als genug vorhanden, doch die OPEC hält es erfolgreich zurück und in den USA tut sich die, häufig über kleine Unternehmen organisierte, Schieferölförderung schwer, zu alter Form aufzulaufen.

Für Heizölkunden gestaltet sich das Einkaufsumfeld in diesem Sommer analog zur geschilderten Weltmarktsituation unerwartet schwierig. Kunden sollten ihre Kaufentscheidung von der persönlichen Erwartung abhängig machen. Wer denkt, dass die Anbieter dem Lockruf des Geldes erliegen und kurzfristig mehr zurückgehaltenes Öl auf den Markt strömt, kann sich auf den Spätsommer spekulieren. Wer vom Schlechten ausgeht, sollte in Erwartung weiter steigender Ölpreise „lieber heute als morgen“ zur Bestellung schreiten. Dass der Markt nachfrageseitig Entspannung erfährt, indem diese sinkt, ist unwahrscheinlich. - ok

HeizOel24-Tipp: Bezahlen Sie Ihr Heizöl bequem monatlich und wählen Sie bei der Bestellung zwischen 6, 9, 12 oder 18 Teilbeträgen. HeizOel24. 02.06.2021

Börsendaten:

Mittwoch 02.06.2021 - 13:19 UhrSchluss Vortag 01.06.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 71,10 $ pro Barrel 70,65 $ pro Barrel +0,64%
Gasöl 578,25 $ pro Tonne 573,50 $ pro Tonne +0,83%
Euro/Dollar 1,2170 $ 1,2213 $ -0,35% (etwas schwächer)
USD/CHF 0,9020 CHF 0,8969 CHF +0,57% (etwas fester)

alle Angaben ohne Gewähr

Die Ölpreise an den internationalen Börsen legen am Dienstag deutlich zu und Rohöl (Brent) überspringt die 70-Dollar-Marke. Am Mittag wurden bis zu 71,00 Dollar notiert. Die hiesigen Heizölpreise ziehen nach und erreichen mit einem Tagesplus von 0,8 Cent bzw. Rappen je Liter verbreitet neue Jahreshöchststände. Die Nachfrage nach Heizöl zeigt sich davon wenig beindruckt und ähnlich robust wie an den Vortagen.

Mir der Wiederöffnung der Börsen in Übersee nach dem gestrigen Feiertag sind auch die Preistreiber zurück. Neben den ungewissen Aussichten, was das heutige OPEC+-Meeting in bezüglich der Förderquoten bereithält, schockte gestern die Nachricht, über hoch angereichertes Uran im Iran die Optimisten in Sachen Atom-Abkommen. Die Internationale Atomenergie Behörde äußerte sich besorgt über 2,4 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran und sprach von einem „fast waffentauglichen“ Niveau. Die Aussicht auf eine Aufhebung der Iran-Sanktionen und mehr iranisches Öl auf dem Markt verschlechtern sich dadurch kurzfristig wieder, nachdem zuletzt von vielversprechenden Gesprächen berichtet wurde. Die OPEC+-Staaten halten ihrerseits weiter viel Öl zurück und prognostizieren in der zweiten Jahreshälfte ein weltweites Angebotsdefizit von zwei Mio. Barrel und mehr pro Tag. Dieses geht zulasten der Lagerbestände in den Abnehmerländern, die bereits jetzt unter dem Vor-Corona-Niveau liegen. Insgesamt hat die OPEC+ ihre Förderung aktuell um 5,8 Mio. Barrel pro Tag gedrosselt und will die Mengen erst bis April 2022 schrittweise freigeben. Seit dem coronabedingten Zusammenbruch der Ölpreise im Frühjahr 2020 zeigt sich die OPEC+ sehr geschlossen und erfolgreich in ihrer Strategie der künstlichen Verknappung. Der Ölpreis für die Nordseesorte Brent markiert heute den höchsten Stand seit Mai 2019. US-Rohöl (WTI) kostet so viel wie zuletzt im Oktober 2018. Heizöl ist so teuer, wie zuletzt im Januar 2020, also noch relativ günstig. Europäische Verbraucher profitieren vom starken Euro bzw. Franken und nationalem Wettbewerbsdruck.

Mit Blick auf den Heizölmarkt in der DACH-Region lässt es sich auf einen normale Mai zurückblicken. Im Onlinesegment lieferte der Wonnemonat sehr ähnliche Umsätze wie im März und April. Der Vergleich mit dem Vorjahresmonat hinkt, denn der Mai war der letzte des Heizöl-Runs im Frühjahr 2020. Ein neuerlicher Absatzeinbruch von rund zwei Dritteln suggeriert insofern ein falsches Bild, als dass der Kundenzustrom im Juni 2020 abriss und die zweite Jahreshälfte, von wenigen starken Phasen im September und November abgesehen, eher unterdurchschnittlich ausfiel. 2021 dürfte es genau umgekehrt sein. Das erste Halbjahr lieferte aufgrund vieler im Vorjahr zu günstigen Preisen randvoll gefüllter Tanks eine außergewöhnlich geringe Heizölnachfrage. Dieser Effekt erschöpft sich, insbesondere auch durch das kalte Frühjahr, zusehends. Im Vergleich zu den Jahren 2015 bis 2019 lieferte der Mai 2021 bereits eine leicht überdurchschnittliche Heizölnachfrage. Für den Fall einer günstigen Preisentwicklung zeichnet sich ein starkes Sommergeschäft ab. Auch der ungünstige Fall, dass die Heizölpreise weiter steigen, könnte die Nachfrage anheizen. Nämlich dann, wenn Kunden versuchen, höheren Preisen im Herbst zuvorzukommen.

Börsendaten:

Dienstag 01.06.2021 - 14:19 UhrSchluss Vortag 31.05.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 71,03 $ pro Barrel 69,46 $ pro Barrel +2,26%
Gasöl 578,00 $ pro Tonne 566,75 $ pro Tonne +1,99%
Euro/Dollar 1,2222 $ 1,2226 $ -0,03% (konstant)
USD/CHF 0,8988 CHF 0,8988 CHF 0,00% (konstant)

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