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Öl- und Heizölpreise bewegen sich weiter aufwärts

Ein starker Rückgang der Ölvorräte und die gestiegene US-Kraftstoffnachfrage, gaben den Ölpreisen im gestrigen Handel ordentlich Rückenwind. Auch stützten Prognosen von Analysten der Bank of Amerika, die einen Anstieg des Preises für einen Barrel der Nordseeölsorte Brent auf 100 Dollar im Jahr 2022 für realistisch halten. 

Analysten der Bank of Amerika (BofA) sehen für das kommende Jahr einen möglichen Preisanstieg für West Texas Intermediate (WTI) von 60 auf 75 Dollar und für die Nordseeölsorte Brent wird sogar ein möglicher Anstieg auf 100 Dollar im Jahr 2022 prognostiziert. Grund für diese Annahme ist laut den Analysten der BofA, dass in den nächsten 18 Monaten damit zu rechnen ist, dass das Bedarfswachstum das Wachstum Rohöl-Angebots übersteigen wird. Gewinner dieser Entwicklung wäre wiederum die US-amerikanische-Schieferölproduktion. Diese ist nur bei hohen Ölpreisen lukrativ, was mittelfristig laut der Analyse der BofA 2023 wieder zu einem Fall auf das aktuelle Preis-Niveau führen könnte.

Preisbremsend wirkte sich ein auf anonymen Quellen basierendes Gerücht aus, das innerhalb der OPEC+ Staaten grassiert. Demnach wird bereits vor der Vollversammlung der OPEC+ am 01. Juli 2021 darüber diskutiert, die Förderquoten ab August dieses Jahres sukzessive anzuheben. Russland wäre bei einer Anhebung klarer Gewinner, da es schon bei niedrigeren Ölpreisen profitiert, aufgrund seines flexiblen Rubel/US-Dollar-Kurses. Saudi-Arabien dagegen profitiert von einer Verknappung und damit höheren Ölpreisen, da die die Ölexporte zu den wichtigsten Einnahmen des Landes zählen. Aufgrund der ausbleibenden erhöhten iranischen Ölexporte spricht einiges für eine Produktionssteigerung der OPEC+. Offiziell bestätigt wurde dies bisher nicht.

Deutlich preissteigernd wiederum wirken die vom American Petroleum Institute (API) veröffentlichten Zahlen zu den US-Ölbeständen der USA. Zum einen haben laut dem API die Rohölvorräte erneut deutlich abgenommen und zum anderen vielen die Aufbauten beim Benzin und Destillaten weit geringer aus als es von den Analysten erwartet wurde. Mit Spannung werden nun die Daten des amerikanischen Departments of Energy (DOE) um 16:30 Uhr erwartet. Sollten diese die Daten des API bestätigen, wird sich der Aufwärtstrend der Rohölpreise vermutlich fortsetzen. Unterstützt wird diese Prognose von der deutlichen Nachfrageerholung am Weltmarkt, die den Bedarf nach Rohöl und damit dessen Preis weiter antreibt. Die erfolgreich voranschreitenden Impfkampagnen sind hier ein führendes Zugelement, da Sie die Mobilität weltweit wieder ankurbeln.

Für Verbraucher im Inland bedeutet die heutige Entwicklung einen erneuten Anstieg beim Heizölpreis. Zusammen mit der Feriensaison und den hohen Temperaturen führt dies im gesamten D-A-CH Verbund zu einer geringen Anzahl an Bestellungen und damit einem höherem Service-Kampf bei den Händlern, um sich dennoch Kunden zu sichern. Verbraucher sollten weiterhin den Markt im Blick behalten und sich langfristige Ölpreisentwicklungen anschauen. Eventuell ist jetzt die Zeit für Verbraucher Ihre Heizöltanks mit kurzen Lieferzeiten und z. B. über Ratenzahlungen finanziert, aufzufüllen.

Börsendaten:

Mittwoch 23.06.2021 - 13:01 UhrSchluss Vortag 22.06.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 75,42 $ pro Barrel 74,73 $ pro Barrel +0,92%
Gasöl 605,50 $ pro Tonne 599,50 $ pro Tonne +1,00%
Euro/Dollar 1,1942 $ 1,1939 $ +0,03% (konstant)
USD/CHF 0,9181 CHF 0,9180 CHF +0,01% (konstant)

alle Angaben ohne Gewähr

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