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Heizölpreise setzen Aufwärtsbewegung fort

Eine erneute Verschiebung der Atomverhandlungen und die damit ausbleibenden iranischen Rohöllieferungen stützten zuletzt die Ölpreise. Die weiterhin stark steigende Nachfrage am Weltmarkt könnte schon in den nächsten Monaten das Angebot an Rohöl übersteigen. Die Preisrallye an den Ölbörsen geht weiter. 

Nach der iranischen Präsidentschaftswahl von Ebrahim Raisi, welcher als konservativer Hardliner gilt, wurden die Gespräche zum Atomabkommen erneut verschoben. Auch in der nun abgeschlossenen Runde gab es laut den iranischen und EU-Lagern wesentliche Meinungsunterschiede, die noch nicht überwunden werden konnten. Dies wirkt sich preistreibend auf den Rohölmarkt und damit die Heizölpreise aus, da es aufgrund der Sanktionen voraussichtlich nicht zu dem kurzfristig erwarteten Anstieg iranischer Rohölexporte kommen wird. Hinsichtlich des starken Nachfragewachstums sehen Analysten eine zunehmende Verknappung beim Angebot, weswegen der Markt jede zusätzliche Menge gut absorbieren könne. Nach den Daten vom Department of Energy (DOE) und dem American Petroleum Institute (API) deutet sich bereits bei den amerikanischen Rohölbeständen eine Verknappung an.

Aufgrund des weltweiten Fortschritts im Kampf gegen Corona erholt sich die globale Konjunktur zusehends, trotz der Ausbreitung der Delta-Variante des Virus. Besonders in den USA und Europa ist dieser Trend sichtbar, während Indien, der drittgrößte Ölverbraucher der Welt, rückläufige Importzahlen meldet. Nichtsdestotrotz importierte Indien im Vorjahresvergleich immer noch rund 18% mehr Rohöl. Experten der Bank of America gehen davon aus, dass der Brent-Preis im nächsten Jahr sogar an der 100 US-Dollar-Marke kratzen könnte, wenn die OPEC ihre Fördermengen-Drosselung nicht teilweise oder gänzlich aufheben. Hierzu wird mit Spannung das für nächste Woche geplante Ergebnis der Vollversammlung der OPEC+ erwartet. Zwar waren keine Produktionssteigerungen mehr bis April 2022 geplant, aufgrund der aktuellen Marktlage, könnte sich diese Entscheidung allerdings ändern.

Die Heizölpreise nehmen Abschied von ihrem kurzen Exkurs Richtung Süden und bewegen sich seit dem Wochenende wieder zielgerichtet nach oben. Verbraucher sollten den Markt in den kommenden Tagen gut im Auge behalten, um zu entscheiden, ob sich das Warten auf die Heizperiode preislich lohnt oder ob die aktuellen Preise in Kombination mit den derzeitigen kurzen Lieferfristen sich nicht doch finanziell lohnen könnten

Börsendaten:

Dienstag 22.06.2021 - 13:55 UhrSchluss Vortag 21.06.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 74,39 $ pro Barrel 74,86 $ pro Barrel -0,63%
Gasöl 596,75 $ pro Tonne 599,50 $ pro Tonne -0,46%
Euro/Dollar 1,1899 $ 1,1918 $ -0,16% (konstant)
USD/CHF 0,9197 CHF 0,9174 CHF +0,25% (etwas fester)

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