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Heizölkauf: Willkommen im Sommerloch

Die Ölpreise knüpfen an ihre Freitagsverluste an, verbleiben aber in Standby-Modus. Der Handel zeigt sich weiterhin ruhig. Es fehlen Impulse, die Bulle und Bär aus der Reserve locken könnten. Eine weichere Tendenz zeigt sich auch bei den Heizölpreisen im Inland. 

Die Ölpreise sind mit Abschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Am Montagmorgen kostete ein Barrel der amerikanischen Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 40,52 US-Dollar, das Fass der Nordseesorte Brent lag bei 42,88 US-Dollar. Klare Richtungsimpulse fehlen weiterhin. Vielmehr neutralisieren sich bullishe und bearishe Faktoren. Konnten die Futures an den Ölbörsen nach den starken Abbauten von 7,5 Millionen Barrel zulegen, setzten die Rekordzahlen bei den Neuinfektionen mit Covid-19 diese auch schon wieder unter Druck. Auch der Entschluss der OPEC+-Staaten, die Produktion ab August wieder zu steigern, kam wenig überraschend und ließ Marktteilnehmer eher unbeeindruckt. Im Angesicht der weltweit vollen Lager sehen Analysten hier eine verfrühte Entscheidung der Organisation für die Stabilisierung des Marktgeflechts. Bereits im Freitaghandel zeigten sich die Ölpreise wieder weicher und gingen mit Verlusten in das Wochenende.

Die Vereinigten Staaten sind die größte Volkswirtschaft der Welt, gefolgt von China und Japan. Und das mit Abstand am stärksten von der Pandemie betroffene Land. Nach den landesweiten Lockdowns konnte sich die Kraftstoffnachfrage ordentlich aufrappeln, auch wenn sie das Vorkrisen-Niveau noch lange nicht erreicht hatte. Mit der zweiten Corona-Welle und der erneuten Einführung von Einschränkungen im öffentlichen Leben, ist auch der Benzinverbrauch gesunken, was die Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalität dämpft. Erst am Freitag meldeten die USA mit 77.638 Fällen ein neues Rekordhoch. Preisdrückende Signale kommen auch aus Japan. Die Ölimporte gingen im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich zurück. Auch die Exporte sind zum vierten Mal in Folge zweistellig gesunken. Die Coronavirus-Pandemie und die folglich schwächere Weltkonjunktur ist die größte Hürde, die die Rohölpreise auf dem Weg nach oben zu überwinden haben.

Die Chartverläufe in Deutschland und Österreich kennen seit Jahresbeginn nur eine Richtung. Und das ist Süden. Während sich die Heizölpreise in Deutschland auf den Weg zu den 40 Cent je Liter machen, haben sich die in Österreich bereits unter der 60 Cent-Marke stabilisiert mit Potenzial nach unten. Anders sieht es in der Schweiz aus. Dort unterbrachen die Heizölpreise ihren Abwärtsverlauf bereits im März und bewegen sich seitdem volatil im Seitwärtskanal. Seit Januar sind die Preise für Heizöl hier über 20 Prozent eingebrochen. In Österreich bemisst sich die Veränderung auf knapp 30 Prozent, in Deutschland sind es sogar fast 40 Prozent Preisverfall. Trotz der günstigen Konditionen bleibt die Nachfrage in der DACH-Region gering.

Börsendaten:

Montag 20.07.2020 - 12:07 UhrSchluss Vortag 19.07.2020Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 42,84 $ pro Barrel 43,10 $ pro Barrel -0,60%
Gasöl 366,25 $ pro Tonne 366,50 $ pro Tonne -0,07%
Euro/Dollar 1,1456 $ 1,1416 $ +0,35% (etwas fester)
USD/CHF 0,9392 CHF 0,9401 CHF -0,10% (konstant)

alle Angaben ohne Gewähr

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