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Heizöl: Und täglich grüßt ein Preishoch

An den Börsen NYMEX und ICE dominieren weiterhin die Ölbullen und treiben die Ölpreise erneut auf neue Mehrjahreshochs. Das knappe Ölangebot unterfüttert das feste Preisniveau, weshalb Marktteilnehmer hoffnungsvoll auf das anstehende OPEC+-Meeting blicken. Im Inland bleiben auch die Heizölpreise auf hohem Niveau und legen zum Wochenauftakt noch eine kleine Schippe drauf.

Die Ölpreise blieben am Freitag fest im Sattel. Stützend wirken weiterhin die rasche Nachfrage-Erholung und das knappe Rohölangebot auf dem Weltmarkt. Zwar sorgten Gewinnmitnahmen für eine kleine Verschnaufpause bei den Notierungen, doch prallten diese an den ersten Unterstützungen ab. Auf der Bären-Seite fehlten eindeutig Impulse, sodass die Öl-Futures sich am Abend wieder aufrappelten und mit deutlichen Gewinnen aus dem Handel gingen. Am Morgen der neuen Handelswoche lag der Preis für einen Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent bei 76,11 US-Dollar. Das Fass der amerikanischen Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 74,04 US-Dollar und konnte damit das Freitagsniveau halten.

Marktteilnehmer warten nun gespannt das Ergebnis des OPEC+-Meetings in dieser Woche ab. Es steht im Raum, die Fördermengen der Mitgliedsstaaten weiter anzuheben, um dem Markt mehr Rohöl zur Verfügung zu stellen. Der indische Ölminister Dharmendra Pradhan forderte die OPEC+ auf, deren Drosselung zurückzunehmen und kritisierte, dass die OPEC+ nicht schon eher auf das knappe Angebot reagiert hat. Nach aktueller Lage und dem Druck von außen, sehen Analysten eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Länder und Verbündeten der Organisation ihre Produktion ab August weiter anheben werden. Zwar werde erwartet, dass der Iran und die USA die indirekten Gespräche zum Atom-Abkommen wieder aufnehmen, doch nehmen die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter zu. Erst am Sonntag flogen die USA einen Luftangriff gegen vom Iran unterstützte Milizen im Irak und in Syrien. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass vor dem vierten Quartal überhaupt ein Ansatz für Mehrlieferungen an Rohöl aus dem Iran da sei.

Auch die Heizölpreise im Inland behalten ihre feste Tendenz bei und grüßen täglich von einer neuen Preisspitze. Diese seit Wochen anhaltende Aufwärtsdynamik könnte zumindest pausieren, wenn die OPEC+ am Donnerstag entscheidet, mehr zu produzieren. Dadurch könnte sich die angespannte Nachfrage-Angebot-Situation deutlich lockern und den Öl-und Heizölpreisen eine Verschnaufpause gönnen. Für Ölheizer käme eine Kehrtwende ab August sehr gelegen. Dann sind die meisten Bundesländer mit den Sommerferien durch und die Bevorratung für die nächste Heizperiode beginnt allmählich. Das hohe Preisniveau drückt auf die Nachfrage, die sich deutlich im „niedrig“-Feld ansiedelt. Es tankt aktuell nur der, der wirklich muss.

Börsendaten:

Montag 28.06.2021 - 13:00 UhrSchluss Vortag 27.06.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 76,01 $ pro Barrel 76,01 $ pro Barrel 0,00%
Gasöl 606,00 $ pro Tonne 609,25 $ pro Tonne -0,53%
Euro/Dollar 1,1938 $ 1,1933 $ +0,04% (konstant)
USD/CHF 0,9181 CHF 0,9175 CHF +0,07% (konstant)

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