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Billig ist nicht genug - Heizölkunden warten auf Kaufimpuls

Die Ölpreise an den internationalen Börsen vollzogen am Dienstag eine leichte Abwärtsbewegung, die heute im hiesigen Heizölmarkt ankommt. Die Heizölpreise in der DACH-Region zeigen sich um bis zu 0,3 Cent je Liter niedriger als gestern. Insgesamt bleiben die Preisänderungen jedoch marginal und liefern der Verbraucherschaft keinen Kaufimpuls.

Die Ölpreisentwicklung ist in den letzten vier Wochen förmlich zum Erliegen gekommen. Die steile Erholungsbewegung der Ölpreise nach der Corona-Schockwelle, die die Börsen im Frühjahr erfasste, ist in einen Seitwärtstrend von außerordentlich geringer Schwankungsbreite ausgelaufen. Seit nunmehr Ende Juni pendelt der Preis für Rohöl zwischen 42 und 44 Dollar je Barrel Brent bzw. 39 und 41 Dollar je Barrel WTI. Das für den Heizölpreis ausschlaggebende Gasöl zeigte sich mit einer etwas aktiveren Bewegung und nach zwischenzeitlich festeren Kursen zuletzt wieder schwächer im Bereich von 370 Dollar je Barrel. Bewegung ins Spiel kam zuletzt allerdings über den Devisenmarkt, wo der Dollar mit einem Schwächeanfall die Basis für fallende Importpreise lieferte. Im Vergleich zu den teils enormen Kurssprüngen in der ersten Jahreshälfte sind die Preisunterschiede auch währungsbereinigt mit der Lupe zu suchen, aber ein Blick auf die Preischarts für Heizöl verrät: es geht für Verbraucher weiterhin in die richtige Richtung.

Seit 1. Juli können sich deutsche Heizölkunden über Preisabschläge freuen, die im landesweiten Durchschnitt fast drei Cent je Liter betragen. In Österreich ist es gut ein Cent und in der Schweiz sind es rund zwei Rappen je Liter. Zusätzlich zum Importpreisvorteil drückt die nun ausgesprochen schwache Inlandsnachfrage auf die Preise. Nicht nur der Wettbewerbsdruck unter den Heizölhändlern ist hoch wie lange nicht, sondern auch die Raffinerie- und Transportmargen im Großhandel zeigen sich rückläufig. Nach dem relativ schwachen Juni springt die Heizölnachfrage auch im Juli nicht an und dürfte den zweiten Monat in Folge unter dem Vorjahresmonat liegen. Die Onlinenachfrage bei HeizOel24 fällt auf den tiefsten Stand seit Mai 2019. Trotz hervorragender Preise, die in den letzten 15 Jahren nur an wenigen Tagen niedriger waren als derzeit, herrscht Kaufzurückhaltung. Relativiert wird diese Aussage natürlich dadurch, dass die Zahl der Internet-Bestellungen 2020 bereits zum 31. Juli das Rekordergebnis aus dem Gesamtjahr 2019 erreicht haben wird.

Börsendaten:

Mittwoch 29.07.2020 - 11:38 UhrSchluss Vortag 28.07.2020Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 43,78 $ pro Barrel 43,27 $ pro Barrel +1,18%
Gasöl 375,50 $ pro Tonne 370,50 $ pro Tonne +1,35%
Euro/Dollar 1,1747 $ 1,1721 $ +0,22% (etwas fester)
USD/CHF 0,9156 CHF 0,9170 CHF -0,15% (konstant)

alle Angaben ohne Gewähr

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