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API-Daten bekräftigen weiterhin hohe Rohölnachfrage

Kurz vor dem OPEC+-Meeting morgen, wachsen die Spekulationen über die anstehende Entscheidung zu der zukünftigen Produktionsstrategie der Organisation. Eins ist bekannt: Einigkeit der Mitgliedsstaaten und verbündeter Länder gibt es nicht. Indes bringen die gestrigen API-Daten etwas Auftrieb an die Börsen. Die Heizölpreise reagieren mit leichten Aufschlägen von durchschnittlich 0,2 Cent bzw. Rappen pro Liter.

Die US-Bestandsdaten des American Petrol Institutes gaben den Öl-Futures gestern etwas Rückenwind, nachdem sie einen Rückgang der Lagerbestände für Rohöl um mehr als 8 Millionen Barrel meldeten. Die überraschend hohen Abbauten übertrafen die Erwartungen der Analysten um mehr als das Doppelte. Dagegen meldete das API für die Produkte Gasöl (Heizöl und Diesel) und Benzin einen Zuwachs der Inventare. Der Interessenverband mit mehr als 600 Mitgliedern aus allen Segmenten der amerikanischen Öl- und Erdgasindustrie beschränkt sich allerdings nur auf die US-Bestände, daher warten Marktteilnehmer auf die Bekanntgabe der Daten vom amerikanischen Energieministerium um 16:30 Uhr. Mit zusätzlichen Zahlen zur Rohölproduktion des Landes, der Raffinerieauslastung und zu den Importen und Exporten lassen sich erst Rückschlüsse ziehen, weshalb die Benzinbestände gestiegen sind. Ein Grund könnte eine höhere Auslastung der Raffinerien sein, die mit einer Mehrproduktion auf die starke Sommernachfrage reagieren.

Mit den API-Daten und einer allgemein guten Stimmung an den Aktienmärkten als Stütze, konnten die Ölpreise gestern kurzzeitig an ihren Tageshochs kratzen, fielen dann aber wieder zurück als es an den US-Aktienmärkten und den Ölbörsen zu Gewinnmitnahmen kam. Erst in der Nacht starteten die Futures noch einen Versuch, kamen aber nicht mehr zu ihren Hochs vom Nachmittag zurück. Im frühen Mittwochhandel weiteten sie die kleinen Gewinne des Vortages aus. Das europäische Brent-Rohöl stieg um 35 Cent auf 75,11 US-Dollar pro Barrel, die amerikanische Ölsorte WTI kletterte um 49 Cent auf 73,47 US-Dollar pro Fass.

Dass es doch noch reichlich Diskussionsbedarf innerhalb der OPEC+-Gruppe gibt, wurde mit der Verschiebung des für heute angesetzten Meetings vom Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC), dem Kontroll- und Beratungsgremium der Organisation, deutlich. Demnach wird das von Saudi-Arabien und Russland geleitete JMMC erst nach dem offiziellen Meeting der OPEC+ morgen zusammentreffen und Handlungsempfehlungen aussprechen. Während Saudi-Arabien gegen eine baldige Erhöhung der Fördermengen stimmt, zieht Russland umfangreiche Lockerungen bei der Fördermengendrosselung vor. Wahrscheinlich ist ein Kompromiss über eine moderate Anhebung der Produktion. Erst gestern vermutete Mohammad Barkindo, Generalsekretär der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), dass die globale Nachfrage 2021 voraussichtlich um 6 Millionen Barrel pro Tag steigen wird. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte werde dieser Effekt deutlich werden, was Anleger optimistisch stimmte. Die US-Bank Goldman Sachs wies daraufhin, dass mehr OPEC+-Angebot erforderlich ist, um den Ölmarkt bis 2022 auszugleichen.

Nach der kleinen Verschnaufpause gestern, schwingen die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz heute marginal nach oben. In vielen Regionen hat bereits die Urlaubszeit begonnen und der Fokus liegt eh auf den lang ersehnten Reiseaktivitäten. Im August dürfte das Bestellaufkommen langsam wieder anziehen, denn nach dem langen und kalten Winter sind die Heizöltanks gut geleert. Wer am Ball bleibt, könnte dennoch sparen. Denn im Zeitalter des Smartphones ist der Blick auf das Preis-Chart auch am Strand oder in den Bergen möglich. Sollte sich ein Preistal ergeben, kann die Heizölbestellung bereits von der To-Do-Liste gestrichen werden.

Börsendaten:

Mittwoch 30.06.2021 - 12:26 UhrSchluss Vortag 29.06.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 75,23 $ pro Barrel 75,13 $ pro Barrel +0,13%
Gasöl 601,75 $ pro Tonne 599,50 $ pro Tonne +0,38%
Euro/Dollar 1,1885 $ 1,1897 $ -0,10% (konstant)
USD/CHF 0,9228 CHF 0,9207 CHF +0,23% (etwas fester)

alle Angaben ohne Gewähr

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