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Steigende Rohölnachfrage ausgebremst durch begrenzte Produktion

Auch am heutigen Tag stehen im Fokus der Börse einerseits die Auswirkungen der neuen Virusvarianten, aktuell vor allem im Südostasiatischem Raum und anderseits das weiterhin begrenzte Rohölangebot. Für die Heizölpreise im Inland bedeutet dies einen Anstieg von 0,35 Euro bzw. Franken pro 100 Liter.

Die wirtschaftliche Erholung wird weiterhin durch neue Virusvarianten gedämpft. Vor allem in Südostasien kam es zu einem deutlichen Anstieg der Infektionszahlen. Die daraus folgenden Einschränkungen für die Wirtschaft, aufgrund von Coronamaßnahmen und daher weniger Nachfrage nach Rohöl, lösen ein preissenkendes Signal aus.

Aufgrund noch offener Monatsberichte nehmen Aktionäre Gewinne an der Börse mit. Die OPEC+ Staaten werden wahrscheinlich keine Steigerung der Fördermengen ab August durchführen oder wenn nur in geringem Maße. Bspw. Hat Saudi Aramco seine Preise angehoben. Vermutlich, um trotz geringer Fördermengen den Umsatz zu steigern. Am Persischen Golf feiern viele Staaten im kommenden Monat das islamische Opferfest. Dies bedeutet unter anderem, das staatliche und wirtschaftliche Institutionen geschlossen sind. Sollte es zu Einigungen kommen, werden diese wahrscheinlich erst im September für möglicherweise erhöhte Förderquoten sorgen. Dies wird im August zu einer weiterhin angespannten Rohstoffsituation führen. Die steigende US-Schieferölproduktion wird an dem erwartetem Angebotsdefizit für August wahrscheinlich wenig ändern. Mit einer voraussichtlichen Steigerung von rund 40.000 B/T ist diese im Vergleich zur durch die OPEC+ diskutierte Steigerung von rund 400.000 B/T nur ein kleiner Trost für den Markt. Die Marktteilnehmer sehen daher mit Spannung den Berichten der International Energy Agency (IEA) und der Organization of the Petroleum Exporting Countries (OPEC) entgegen. Der Bericht der IEA wird für heute Abend und der der OPEC für Donnerstag dieser Woche erwartet. Ebenfalls mit Spannung werden die US-Ölbestandsdaten für die vergangene 27. Kalenderwoche erwartet. Es wird ein erneuter Abbau der Bestände für Rohöl und Benzin vermutet. Dies könnte als Indiz für den erstarkenden Bedarf der Weltwirtschaft nach Rohöl gewertet werden. Das amerikanische Department of Energy (DOE) wird seine Zahlen voraussichtlich am Mittwoch veröffentlichen.

Hierzulande bedeutet dies für uns aktuell einen Preisanstieg von ca. 0,35 Cent bzw. Rappen pro Liter Heizöl. Aufgrund der Weltwirtschaftslage kann vermutet werden, dass es für den August zu weiteren Preisanstiegen für Heizöl kommen wird. Ob sich ab September wiederum Abwärtstrends ergeben oder aufgrund der beginnenden Heizsaison die Preise ab jetzt tendenziell nur noch steigen, ist noch nicht klar absehbar.


Börsendaten:
Dienstag 13.07.2021 - 11:12 Uhr Schluss Vortag 12.07.2021 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 75,71 $ pro Barrel 75,20 $ pro Barrel +0,68%
Gasöl 612,00 $ pro Tonne 610,00 $ pro Tonne +0,33%
Euro/Dollar 1,1843 $ 1,1860 $ -0,14% (konstant)
USD/CHF 0,9158 CHF 0,9148 CHF +0,11% (konstant)

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