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OPEC+ hebt Rohölförderung nur wie erwartet an

Heizölinteressenten müssen heute Vormittag bis zu 0,6 Cent mehr pro Liter einplanen. Hintergrund ist, dass die OPEC+ die Förderquoten doch nicht stärker als erwartet angehoben hat. Dies verleiht der letztwöchigen US-amerikanischen Ölbestandsreduktion mehr Relevanz, um die Ölpreise anzutreiben.

Der Euro folgt den Ölpreisen auf einem starken Aufwärtstrend und wird derzeit mit 1,14 Dollar gehandelt. Die Nordseerohölsorte Brent notiert derzeit bei 64 Dollar und die US-amerikanische Rohölsorte WTI bei 62 Dollar pro Fass. ICE Gasoil steigerte sich auf 611 Dollar pro Tonne.

Das Ölförderkartell OPEC+ tagte am vergangenen Samstag und verkündete eine Förderquotenanhebung von 411.000 B/T für den kommenden Juli 2025. Dies entspricht ca. dem dreifachen Wert der ursprünglich geplanten Anhebung. Dennoch sorgte diese Ankündigung für Aufwärtsdruck am Ölmarkt. Am Freitag letzter Woche gaben die Ölpreise nach da es Gerüchte über eine noch stärkere Förderquotenanhebung gab. Diese Vermutungen wurden ein gepreist und nun erholen sich die Ölpreise.

Zusätzlicher Aufwärtsdruck wird durch den Bericht des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) vom vergangenen Donnerstag generiert. Dieser ging aufgrund der Spekulationen um die OPEC+-Förderquotenanhebungen unter. Allerdings zeigt der DOE-Bericht einen deutlich stärker als erwarteten Abbau der Rohöl- und Ölproduktpreise in den USA. Dort begann letzte Woche inoffiziell die dortige Fahrsaison.

Die steigenden Heizölpreise sorgen für eine Rückkehr der Nachfrage auf das jahreszeitübliche Niveau. 
Während die Heizölpreise in Österreich heute Vormittag mit im Schnitt 0,05 Cent minimal sanken, stiegen sie in Deutschland um 0,6 Cent pro Liter an.
Trotz dessen, dass die Heizölpreise die neuen Dreijahrestiefstwerte vom Freitag nicht knacken konnten, profitieren Heizölinteressenten weiterhin von sehr niedrigen Heizölpreisen. Heizölinteressenten mit Interesse an Preisspekulationen können allerdings auf die US-amerikanischen Strafzölle ab dem neunten Juli 2025 auf die EU hoffen. Kommen diese, dürfte sich die Heizölpreissenkend auswirken. Auf der anderen Seite gibt es Anzeichen für einen Angriff Israels auf den Iran. Ein solcher hätte das Potential die Rohölexporte des gesamten Nahen Ostens negativ zu beeinflussen und die Ölpreise antreiben. -fr-


Börsendaten:
Montag 02.06.2025 - 09:46 Uhr Schluss Vortag 01.06.2025 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 64,14 $ pro Barrel 62,61 $ pro Barrel +2,44%
Gasöl 610,75 $ pro Tonne 598,00 $ pro Tonne +2,13%
Euro/Dollar 1,1418 $ 1,1349 $ +0,61% (etwas fester)
USD/CHF 0,8187 CHF 0,8221 CHF -0,41% (etwas schwächer)


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