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Ölpreise geben zum Wochenauftakt deutlich nach

Nach starken Gewinnen in der Vorwoche, kommen die Ölpreise ein gutes Stück zurück. Die Produktion in Libyen geht nach den Protesten weiter und die jüngsten Angebotssorgen sind eingedämmt. Der Brent-Preis rutscht unter die 80 US-Dollar-Marke. In Deutschland und Österreich können Verbraucher mit leichten Abschlägen beim Heizölkauf rechnen.

In der vergangenen Woche wurden die Ölpreise durch eine Reihe preistreibender Faktoren gestützt. Neben freiwilligen Produktionskürzungen Saudi-Arabiens und Russlands im August und Lieferengpässen in Libyen und Nigeria, gesellte sich ein geschwächter US-Dollar. Die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA zeigten zudem einen überraschend hohen Rückgang der Inflationsrate auf drei Prozent. Eine Beibehaltung der straffen Zinspolitik seitens der US-Notenbank wird damit unwahrscheinlicher. Die im Schlepptau hängenden Rezessionssorgen wurden von Marktteilnehmern gekappt und aus dem Fokus geräumt. Trotz der leichten Abwärtsbewegung nach Gewinnmitnahmen am Freitagnachmittag blickten die Rohöl-Notierungen auf einen satten Wochengewinn von über fünf Prozent zurück.

Bereits am Samstag entzog die Meldung über die Fortführung der Produktion an den libyschen Ölfeldern El Feel und Sharara die nötige Energie für weiteren Preisauftrieb an den Ölbörsen. Am Donnerstag mussten die beiden Ölfelder nach dem Eindringen von Demonstranten abgeschaltet werden, was die Ölpreise an den Weltmärkten stützte. Sharara ist mit einer Kapazität von rund 300.000 Barrel pro Tag das größte Ölfeld Libyens. Die Abwärtsbewegung an den Börsen setzte sich auch zum Auftakt der neuen Handelswoche durch. Am Morgen sank der Preis für ein Barrel Nordseeöl auf 79,10 US-Dollar. Ein Fass der amerikanischen Sorte WTI kostete im frühen Handel 74,68 US-Dollar

Die Heizölpreise bleiben aufgrund des festen Euro/US-Dollar-Kurses stabil, zeigen sich sogar mit leichten Abschlägen, die am Mittag noch ausgebaut werden konnten. In der Schweiz ist eine kleine Aufwärtsbewegung im Gange, die die eh schon ruhige Nachfrage drückt. Aktuell ist der Heizölkauf relativ entspannt. Die Heizölpreise schwanken leicht in einem engen Kanal, der die Bevorratung leicht kalkulierbar macht. Auch sind die Lieferfristen noch moderat. Wer trotz Urlaub ein Auge auf seinem Tank hat und rechtzeitig bestellt, kann sich im August schon gut für die nächste Heizsaison vorbereitet fühlen. Und natürlich den restlichen Sommer genießen.

HeizOel24-Tipp: Wenn die Heizungen im Sommer heruntergedreht werden, bietet sich wieder eine Tankpflege an, um fit für die nächste Heizsaison zu sein. Hier bekommen Sie ein kostenloses Angebot für eine Tankreinigung. HeizOel24. 17.07.2023

Börsendaten:
Montag 17.07.2023 - 12:53 Uhr Schluss Vortag 16.07.2023 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 78,71 $ pro Barrel 79,63 $ pro Barrel -1,16%
Gasöl 747,00 $ pro Tonne 755,75 $ pro Tonne -1,16%
Euro/Dollar 1,1234 $ 1,1228 $ +0,05% (konstant)
USD/CHF 0,8588 CHF 0,8613 CHF -0,29% (etwas schwächer)
Deutschland 90,41 € 90,97 € -0,61%
Österreich 112,35 € 112,26 € +0,09%
Schweiz 109,69 CHF 109,09 CHF +0,55%
4-Wochen-Prognose
Rohöl leicht steigend
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr
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