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Heizölpreise ziehen an - Geduld beim Heizölkauf

Angesteckt vom Stimmungshoch an den Finanzmärkten konsolidieren die Ölpreise auf hohem Niveau und starten nahe der 70 US-Dollar-Marke in den Freitagshandel. Die kräftigen Kursgewinne an den Ölbörsen verschonen auch die Heizölpreise im Inland nicht, die mit einer deutlichen Aufwärtsbewegung in den Tag starten. Durchschnittlich 0,6 Cent bzw. Rappen müssen Verbraucher in Deutschland, Österreich und der Schweiz heute mehr pro Liter Heizöl zahlen.

Die Ölpreise knüpfen am Freitag an ihre starken Vortagesgewinne an und konsolidieren damit auf hohem Niveau. Die Nordseesorte Brent kostete am Morgen 69,78 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Ein Fass der amerikanischen Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 67,14 US-Dollar. Feste US-Wirtschaftsdaten und die optimistische Aussicht auf eine zügige Erholung der globalen Nachfrage stützen die Ölpreise an den Ölbörsen ICE und NYMEX.

Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten und robuste Wirtschaftsdaten aus den USA, der weltweit größten Volkswirtschaft und größter Ölverbraucher, sorgen für gute Stimmung an den Finanzmärken. Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosengeld in den Vereinigten Staaten markierte den niedrigsten Stand seit März 2020, worauf die Rohöl-Notierungen gestern mit neuen Tageshochs reagierten und mit ihnen auch aus dem Handel gingen. Analysten erwarten bei der Geschwindigkeit der konjunkturellen Erholung, dass die weltweite Ölnachfrage im dritten Quartal in Europa und den USA auf etwa 100 Millionen Barrel pro Tag ansteigen wird. Schon jetzt übersteigt die Benzinnachfrage das Niveau von 2019, wie ANZ-Analysten aufzeigten. Auf dieser Basis wären Bedenken über eine Überversorgung mit Rohöl auf den Weltmärkten nicht haltbar, wenn die Verhandlungen zwischen dem Iran und der USA voranschreiten, um zum Nuklearpakt von 2015 zurückzukehren. Dann könnte der Iran seine Fördermengen wieder international anbieten und es stehe insgesamt mehr Öl zur Verfügung.

Das Pfingst-Niveau konnten die Heizölpreise nicht halten und markieren heute mit einem bundesdeutschen Durchschnitt von 65,03 Euro für 100 Liter Heizöl ihr bisheriges Jahreshoch. In Österreich haben die Heizölpreise zum Höchstwert von Anfang Mai noch Luft nach oben und liegen heute durchschnittlich bei 69,05 Euro/100 Liter. Ähnlich sieht es in der Schweiz aus. Hier kaufen Heizölkunden 100 Liter aktuell zu einem Durchschnittpreis von 81,57 Schweizer Franken (entspricht etwa 74,47 Euro) und damit noch ein ganzes Stück günstiger als zur Preisspitze im Februar. Verbraucher mit Kaufwunsch müssen nun etwas Geduld mitbringen und sich realistische Zielpreise setzen, zu denen sie kaufen möchten. Bis zur nächsten Heizsaison ist zwar noch Zeit, dennoch sollte berücksichtigt werden, dass ein höheres Bestellaufkommen ab dem Spätsommer auch zu längeren Lieferfristen führt. -jw-

HeizOel24-Tipp: Mit dem Preisalarm von HeizOel24 geben Sie schnell und unkompliziert ihren Zielpreis ein, zu dem Sie kaufen möchten. Ist der Preis erreicht, informieren wie Sie sofort.HeizOel2428.05.2021

Börsendaten:
Freitag 28.05.2021 - 12:38 Uhr Schluss Vortag 27.05.2021 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 69,63 $ pro Barrel 69,47 $ pro Barrel +0,23%
Gasöl 567,25 $ pro Tonne 564,25 $ pro Tonne +0,53%
Euro/Dollar 1,2182 $ 1,2194 $ -0,10% (konstant)
USD/CHF 0,8994 CHF 0,8968 CHF +0,29% (etwas fester)
Deutschland 64,93 € 64,19 € +1,15%
Österreich 69,08 € 69,04 € +0,06%
Schweiz 81,57 CHF 81,30 CHF +0,33%
4-Wochen-Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr
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