Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Shell Markenpartner
Heizölpreise steigen kurzfristig

Die Heizölpreise sind im Vortagesvergleich leicht gestiegen, befinden sich allerdings weiterhin unter den Werten des Wochenendes. Aus dem seit Oktober 2022 vorherrschenden Abwärtstrend am Heizölmarkt ist im Mai ein Seitwärtstrend geworden. Die Notierungen bewegen sich knapp oberhalb des erreichten Tiefpunkts. Mit durchschnittlich 89 Cent je Liter in Deutschland, 1,09 Euro in Österreich und 1,02 Franken je Liter Heizöl in der Schweiz finden Kunden weiterhin verbreitet die besten Einkaufskonditionen der letzten 15 Monate vor.

Sowohl die Rohölsorten WTI und Brent, der Euro und ICE Gasoil befinden sich aktuell wieder auf leichtem Abwärtskurs, können im Vortagesvergleich allerdings noch Gewinne verzeichnen. Einzige Ausnahme ist der Euro, welcher unter die 1,08 Dollar Marke gefallen ist und mit 1,07 gehandelt wird. Die US-amerikanische Sorte WTI und die Nordseesorte Brent notieren bei 71,93 bzw. 75,86 Dollar pro Fass. Eine Tonne ICE Gasoil kostet derzeit 684,75 Dollar. Mit der bereits einsetzenden Abwärtsbewegung sind leichte Preisrückgänge für Heizöl im heutigen Tagesverlauf wahrscheinlich.

Die Ölpreise zogen im Vortagesvergleich an. Mit dem bevorstehenden Wochenende startet im Autoland USA offiziell in die sogenannte Fahrsaison und der Benzinbedarf steigt. In Kombination mit dem globalen Defizit in der Rohölförderung und den niedrigen Ölproduktbeständen ziehen deshalb die Preise an. Wie stark sich dieser Effekt halten kann, wird von den Verhandlungen der zwei US-amerikanischen Regierungsparteien abhängen. Diese konnten sich auch gestern, nur zehn Tage vor einem möglichen Zahlungsausfall der USA, nicht auf eine Anhebung der Schuldengrenze einigen. Die Präsidentenpartei will die Anhebung der Schuldengrenze unter anderem durch die Anhebung der Spitzensteuersätze, welche der vorhergehende Präsident der Oppositionspartei zuvor gesenkt hatte und das Stopfen von Steuerschlupflöchern finanzieren. Die Opposition setzt dagegen auf einen Sparkurs ohne Anhebung.

In der DACH-Region stiegen die durchschnittlichen Heizölpreise im Vortagesvergleich. Mit einem minimalen Anstieg von 0,05 Cent pro Liter in Österreich am geringsten und mit einem Plus von im Schnitt 0,95 Rappen pro Liter in der Schweiz am meisten. Deutsche Heizölinteressenten müssen 0,45 Cent mehr pro Liter einplanen. Nahezu alle Bundesländer verzeichnen anstiege, wobei es regionale Unterschiede gibt. Vor allem im Westen des Landes gibt es viele Regionen mit gesunkenen Heizölpreisen. Es lohnt sich zu vergleichen und ggf. eine Heizölbestellung zu tätigen. Das Verbraucherinteresse legt nach dem langen Feiertagswochenende trotzt hoher Temperaturen wieder zu. Die Anzahl der Bestellungen am gestrigen Montag entsprach nahezu der Anzahl aller Bestellungen vom Feiertag bis einschließlich dem Wochenende. -fr-

HeizOel24-Tipp: In den aktuellen Zeiten sprunghafter Heizölpreiskorrekturen nach oben und unten helfen Ihnen automatisierte Möglichkeiten den optimalen Kaufzeitpunkt zu finden. Mit dem HeizOel24-Preisalarm setzen Sie bequem einen Wunschpreis, zu dem Sie kaufen wollen und eine Obergrenze, zu der Sie notgedrungen noch bestellen, um sich vor weiter steigenden Preisen zu schützen. Sobald einer der beiden Werte erreicht wurde, werden Sie automatisch informiert! HeizOel24

Börsendaten:
Dienstag 23.05.2023 - 13:02 Uhr Schluss Vortag 22.05.2023 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 76,56 $ pro Barrel 75,94 $ pro Barrel +0,82%
Gasöl 688,75 $ pro Tonne 685,25 $ pro Tonne +0,51%
Euro/Dollar 1,0777 $ 1,0812 $ -0,32% (etwas schwächer)
USD/CHF 0,9013 CHF 0,8969 CHF +0,49% (etwas fester)
Deutschland 89,02 € 88,62 € +0,44%
Österreich 108,91 € 108,86 € +0,05%
Schweiz 101,98 CHF 101,32 CHF +0,65%
4-Wochen-Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr
zurück