Richtungslos geht es für die Rohöl-Notierungen auch in der neuen Handelswoche weiter. Preisstützende und –drückende Faktoren halten sich weitestgehend in Waage und lassen die Heizölpreise im Inland auf Seitwärtskurs. Zu Freitag zeichnen sich nur leichte Abschläge beim Heizöl ab, die die Nachfrage nur schwer aus der Reserve locken dürften. Rund 0,2 Cent bzw. Rappen günstiger, wird der Liter Heizöl im weiteren Tagesverlauf erwartet.
Das Tauziehen zwischen Bullen und Bären setzt sich auch zu Beginn der neuen Handelswoche fort. Die Rohöl-Notierungen verliefen am Freitag in enger Handelsspanne. Einerseits belasten die hohen Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Indien und Japan, andererseits stützen globale Impfkampagnen und schrittweise Lockerungen den Optimismus an den Börsen. Innerhalb der Impulsgeber zeigen sich die Ölpreise richtungslos. Die Aufwärtsdynamik an den Ölbörsen, die sich am Freitagnachmittag gebildet hatte, hatte nicht lange Bestand, sodass die Notierungen an ICE und NYMEX von ihren Tageshoch zurückgeholt wurden, aber dennoch leicht im Plus aus dem Handel gingen. Am Montagmorgen starteten die Ölpreise mit leichten Abschlägen in die neue Handeswoche. Ein Barrel der amerikanischen Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 61,86 US-Dollar, das Fass der Nordseesorte Brent 65,08 US-Dollar.
Die Heizölpreise haben in Deutschland eine stabile Seitwärtsrichtung eingenommen. Der durchschnittliche bundesweite 100-Liter-Preis liegt heute bei 61,26 Euro, wobei sich die geografische Mitte von Deutschland etwas teurer zeigt, als die restlichen Regionen. Ähnlich zeigt sich auch das Gefüge in Österreich, wo sich die Heizölpreise seit März unauffällig zeigen und seitwärts gerichtet verlaufen. Der Durchschnittpreis im Binnenstaat liegt aktuell bei 67,64 Euro. Besonders günstig ist der flüssige Brennstoff in Oberösterreich zu bekommen, wogegen Heizöl in Tirol am teuersten ist. In der Schweiz kosten 100 Liter im Kantonen-Mittel heute 79,42 Schweizer Franken. Das sind umgerechnet etwa 71,86 Euro. Die Nachfrage in der DACH-Region ist weiterhin ruhig und ordnet sich damit in den typischen April-Bedarf ein. Zu wenig Anreiz bieten die Heizölpreise, als dass reges Kaufinteresse zu erwarten wäre und aus dem Standardmuster ausbrechen würde. Da sah es im letzten Jahr ganz anders aus. Der April 2020 verzeichnete ein Rekordhoch bei den Bestellungen. Der Grund: WTI fiel damals zwischenzeitlich auf -37,63 US-Dollar. Zu dem historischen Preisrutsch an den Ölbörsen kamen weltweite Lockdowns, die zu einem Einbruch der Ölnachfrage führten. Gleichzeitig wurde der Markt durch den Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland mit Öl überschwemmt. Erst mit den Förderkürzungen der OPEC+ konnte der Markt zurück zu seinem Gleichgewicht rudern.
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Börsendaten:| Montag 26.04.2021 - 12:50 Uhr | Schluss Vortag 25.04.2021 | Veränderung zum Vortag | |
|---|---|---|---|
| Rohöl Brent Crude | 64,97 $ pro Barrel | 66,12 $ pro Barrel | -1,74% |
| Gasöl | 517,25 $ pro Tonne | 523,75 $ pro Tonne | -1,24% |
| Euro/Dollar | 1,2095 $ | 1,2097 $ | -0,02% (konstant) |
| USD/CHF | 0,9141 CHF | 0,9136 CHF | +0,05% (konstant) |
| Deutschland | 61,20 € | 61,27 € | -0,11% |
| Österreich | 67,68 € | 67,56 € | +0,17% |
| Schweiz | 79,42 CHF | 79,58 CHF | -0,19% |
| 4-Wochen-Prognose | |
|---|---|
| Rohöl | konstant |
| Heizöl | konstant |