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Shell Markenpartner
Heizölpreise sinken

Heizölinteressenten profitieren zum Wochenstart von Preisrückgängen von bis zu 1,15 Cent pro Liter. Hintergrund sind zum einen die Angst der US-amerikanischen Verbraucher vor den Inflationsbedingt steigenden Preisen und die hinter den Erwartungen zurückbleibende Benzinnachfrage, sowie die ebenfalls hinter den Erwartungen zurückbleibenden chinesischen Wirtschaftsdaten.

Der Euro startet mit 1,071 Euro nahezu auf dem Niveau vom Freitagvormittag in die neue Woche und wartet wie die Ölpreise auf Richtungsimpulse. Die Rohölsorten Brent und WTI verharren bei 82 bzw. 78 Dollar pro Fass, während ICE Gasoil minimal auf 762 Dollar pro Tonne fiel.

Letzte Woche zogen die Ölpreise stark an, da der Ölmarkt darauf hofft, dass die bis jetzt nicht eingetroffene höhere globale Ölnachfrage in der zweiten Jahreshälfte gestallt annehmen wird. Zum Wochenstart liegt der Fokus allerdings wieder auf den aktuellen Fakten. Die US-amerikanische Verbraucherstimmung erreichte ein Siebenmonatstief. Die Menschen sorgen sich um die nachhaltig hohe Inflation und die mit dieser nicht schritthaltenden Gehälter. Zusammen mit dem seit Wochen hinter den Erwartungen zurückbleibenden Benzinverbrauch drückt dies auf die Ölpreise. Ebenso drückend wirken sich die neusten chinesischen Wirtschaftsdaten aus. Das Wachstum des Industriesektors blieb hinter den Markterwartungen zurück und der Bausektor strauchelt weiter.

Etwas Aufwärtsdruck baut sich derweil im Nahen Osten auf. Die Grenzübergreifenden Kampfhandlungen zwischen Israel und der im Libanon angesiedelten Hezbollah-Miliz intensivieren sich zunehmend. Israel verkündete deshalb am Wochenende, dass dies zu einer Ausweitung des Konfliktes über den Grenzbereich hinausführen könnte.

Am Freitag erwies sich die 100 Euro pro Liter Marke im deutschen Bundesdurchschnitt als unüberwindbare Hürde, von der der Heizölpreis knapp abprallte und seitdem wieder sinkt. Heute profitieren Interessenten von einem Rückgang von durchschnittlich 0,35 Cent pro Liter Heizöl. In vier Bundesländern liegt der Preis dennoch über 100 Euro pro Liter, während es regional überall deutlich stärkere Abwärtsbewegungen als 35 Cent gibt. In Österreich müssen Heizölnutzer allerdings einen Preisanstieg von 0,55 Cent einplanen.


Börsendaten:
Montag 17.06.2024 - 12:12 Uhr Schluss Vortag 16.06.2024 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 82,58 $ pro Barrel 82,67 $ pro Barrel -0,11%
Gasöl 762,50 $ pro Tonne 761,75 $ pro Tonne +0,10%
Euro/Dollar 1,0709 $ 1,0704 $ +0,05% (konstant)
USD/CHF 0,8919 CHF 0,8900 CHF +0,21% (etwas fester)



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