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Heizölpreise nehmen zum Wochenende wieder Fahrt auf

Zwischen Förderkürzungen der OPEC+ und Nachfragesorgen aus China bleibt der Ölmarkt angespannt. Die Ölbullen setzen sich am Freitag an der NYMEX durch und schicken den Preis für WTI nach oben, während Brent leicht fällt. Die Heizölpreise orientieren sich an den Vortageshochs von Gasöl und ziehen in Deutschland und der Schweiz bis zu zwei Cent bzw. Rappen je Liter nach oben. In Österreich geht es marginal weiter südwärts.

Die Ölpreise sind im Freitaghandel leicht gestiegen, und alle Augen richten sich auf die OPEC+, die Gruppe ölexportierender Länder, die bald entscheiden wird, ob sie die Produktion von Öl für das nächste Quartal drosseln wird. Sollte die zusätzliche Reduzierung beschlossen werden, könnten die Ölpreise über 80 US-Dollar pro Barrel bleiben. Die Entscheidungen der OPEC+ in den kommenden Wochen werden eine wichtige Rolle spielen, nicht nur für die Preisentwicklung von Öl, sondern auch für die globalen Wirtschaftsaussichten. Es ist ein Balanceakt zwischen der Steuerung des Angebots und der Reaktion auf eine unsichere Nachfrage, und Marktteilnehmer warten gespannt auf die nächsten Schritte. Die OPEC-Entscheidung wird inmitten gemischter Signale aus den zwei größten Ölverbrauchsländern, den USA und China, getroffen. Die Aufwärtsdynamik bleibt aufgrund der bearishen Impulse dennoch eingeschränkt. Einerseits hat die OPEC ihre Produktion kürzlich etwas erhöht, was normalerweise die Preise senken würde. Andererseits zeigen Wirtschaftsdaten aus den USA, dass eine Zinssenkung möglich ist, was die Ölnachfrage steigern und die Preise hochhalten könnte. Jüngste Prognosen aus China zeigen zudem ein schwächelndes Wirtschaftswachstum, was unmittelbar Auswirkungen auf die Öl-Nachfrage hätte. Marktteilnehmer fokussieren sich nun auf technische Marktanalysen und kurzfristige Bewegungen der Ölreserven, um Hinweise auf die künftige Richtung der Ölpreise zu bekommen.

Kaum war das 7-Monatstief gestern in Deutschland geknackt, drehen die Heizölpreise auch schon wieder ab. Die bundesweite durchschnittliche 1 Euro-Marke bleibt ein Gespenst, dem man hinterherjagt. Dennoch nutzten viele Verbraucher den gestrige Preisrutsch, um nachzutanken. Mit dem gleichen Engagement, mit dem die Preise runter gingen, gehen sie heute wieder nach oben. Bis zu zwei Cent je Liter zahlen Ölheizer am Freitag mehr. In Österreich zeigen sich die Heizölpreise weniger launisch. Hier ist der Abwärtstrend intakt. Zwar gemütlich in kleinen Schritten, dennoch können Verbraucher dort noch auf Preisabschläge spekulieren. Die Schweiz folgt der starken Aufwärtsbewegung in Deutschland. Auch dort müssen Ölheizer bis zu zwei Rappen je Liter mehr zahlen. Wem die Reserven ausgehen, sollte sich am Wochenende einen realistischen Preis setzen, zu dem gekauft wird. Der meteorologische Frühlingsanfang am heutigen Tag bringt vorerst milde Temperaturen mit sich, was dem Heizverhalten positiv zuspielt.


Börsendaten:
Freitag 01.03.2024 - 12:46 Uhr Schluss Vortag 29.02.2024 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 83,17 $ pro Barrel 83,62 $ pro Barrel -0,54%
Gasöl 837,75 $ pro Tonne 831,50 $ pro Tonne +0,75%
Euro/Dollar 1,0818 $ 1,0805 $ +0,12% (konstant)
USD/CHF 0,8849 CHF 0,8845 CHF +0,05% (konstant)

alle Angaben ohne Gewähr


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