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Shell Markenpartner
Heizölpreise fallen leicht

Heizölinteressenten können sich heute Vormittag über Preisrückgänge von bis zu 0,9 Cent freuen. Dies dürfte allerdings nicht lang anhalten. Die Versenkung zweier Schiffe im Roten Meer sowie die Ölproduktbestandsabbauten in den USA treiben die Ölproduktpreise derzeit aufwärts.

Der Euro stagniert bei 1,17 Dollar, während die Rohölpreise leicht sinken und die Gasölpreise stark steigen. Die Nordseerohölsorte Brent konnte sich nicht auf der psychologisch wichtigen 70-Dollar-pro-Fass-Marke halten und wird derzeit mit 69 Dollar gehandelt. Die US-amerikanische Rohölsorte WTI gab ebenfalls leicht nach und wird derzeit mit 67 Dollar pro Fass gehandelt. ICE Gasoil konnte mit 804 Dollar pro Tonne derweil die psychologisch wichtige 800-Dollar-Marke überwinden.

Die Houthi-Rebellen, welche mutmaßlich vom Iran unterstützt werden, haben inzwischen auch das zweite angegriffene Transportschiff versenkt. Laut den Houthi deckt das Abkommen mit den USA keine Schiffe ab, die mit Israel interagieren. Die USA und Houthi schlossen vor kurzem ein Abkommen, nachdem die Houthi ihre Angriffe auf den Schiffsverkehr und die USA ihre Angriffe auf die Houthi einstellen. Während die potentiell kommenden US-amerikanischen Zölle und Rohölbestandsaufbauten den Rohölaufwärtsdruck der Angriffe negieren, steigen die Ölproduktpreise an.

Der neuste Bericht des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) bestätigt den Bericht des American Petroleum Institute (API) vom Dienstag. Während der Ölmarkt in der aktuellen US-amerikanischen Fahrsaison mit moderaten Rohölbestandsabbauten rechnete, stiegen diese überraschend und sehr stark an. Dies wirkt auch global Röhölpreissenkend.
Allerdings wurden auch die stärker als erwarteten Benzin- und Destillatbestandsabbauten, zu denen auch Heizöl gehört, bestätigt. Dies sorgt für Ölproduktpreisaufwärtsdruck.

Die Heizölnachfrage stieg im Zuge der gesunkenen Preise kurzzeitig wieder auf das jahreszeitübliche Niveau an, fällt allerdings bereits wieder. 
Während die Heizölpreise in Österreich nahezu auf dem Vortagesniveau verharren, sanken sie in Deutschland im Schnitt um 0,9 Cent pro Liter.
Heizölnutzer mit akutem Bedarf sollten über eine Bestellung am Vormittag nachdenken. Die Börsenpreise für Gasöl steigen und sind in der Regel ein Indikator für steigenden Heizölpreise. Interessenten mit längerem Atem können derweil in den kommenden Monaten auf Heizölpreisrückgänge durch das US-amerikanische Zollchaos spekulieren.


Börsendaten:
Donnerstag 10.07.2025 - 11:08 Uhr Schluss Vortag 09.07.2025 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 69,90 $ pro Barrel 70,18 $ pro Barrel -0,40%
Gasöl 809,00 $ pro Tonne 779,25 $ pro Tonne +3,82%
Euro/Dollar 1,1729 $ 1,1720 $ +0,08% (konstant)
USD/CHF 0,7950 CHF 0,7935 CHF +0,19% (konstant)


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