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Heizölpreise bleiben launisch

Die angespannte Dieselversorgung und die geopolitischen Risiken im Nahen Osten tragen weiterhin zu einer volatilen Marktlage bei. Am Dienstag können sich die Rohölpreise von ihren gestrigen Tagestief loseisen und Verluste wettmachen. Die Heizölpreise im DACH-Raum zeigen sich uneinheitlich. Während sie in Deutschland einen Satz nach oben machen, zeigen sie sich in Österreich und der Schweiz mit leichten Abschlägen

Am Dienstag haben die Ölpreise an ihre vorherigen Gewinne angeknüpft, nachdem Angriffe auf die Schifffahrt im Roten Meer die Besorgnis über mögliche Versorgungsunterbrechungen verschärft haben. Brent-Rohöl stieg auf 82,73 US-Dollar pro Barrel, während West Texas Intermediate (WTI) auf 77,79 US-Dollar pro Barrel kletterte. Die Angriffe im Roten Meer, insbesondere durch die mit dem Iran verbündeten Huthis, haben die Transportkosten und -zeiten erhöht, was zusätzlich durch die Ankündigung der USA über einen erfolglosen Raketenangriff auf einen amerikanischen Öltanker verstärkt wurde. Parallel dazu gab es Hinweise auf eine Verbesserung der Nachfrage in China, während Russland ein sechsmonatiges Exportverbot für Benzin ankündigte, was ebenfalls zu einer Preiserhöhung beitrug.

Die Versorgungssituation wird zusätzlich durch eine angespannte Dieselversorgung in den USA beeinträchtigt, die durch niedrige Raffinerieauslastungen infolge von Ausfällen und geplanten Wartungsarbeiten verursacht wird. Die Diesel-Exporte aus den USA nach Europa haben sich fast halbiert, was die Abhängigkeit Europas von Importen verstärkt und die Preise an den Ölbörsen stützt. Die angespannte Lage im Roten Meer verschärft die Versorgungslage bei Diesel zudem. Die angespannte Versorgungslage, insbesondere am europäischen Dieselmarkt, treibt die Preise nach oben und führt zu einer sensiblen Marktreaktion auf potenzielle Knappheiten.

Mit großem Tempo kompensieren die Heizölpreise in Deutschland ihre gestrige Auftaktschwäche und legen sogar noch eine Schippe rauf. Bis zu zwei Cent je Liter geht es heute nach oben. Die belebte Nachfrage von Montag ist erstmal wieder passé. Aufgrund der festen Rohölpreise ist die 1 Euro-Marke zur echten Hürde geworden. In Österreich bleiben die Heizölpreise im Seitwärtsmodus. Diese bewegen sich nur marginal nach unten, was Ölheizern die komfortable Situation verschafft, noch warten zu können mit ihrer Heizölbestellung. In kleineren Schritten geht es auch in der Schweiz weiter nach unten. Auch hier dürfen Ölheizer auf weitere Abschläge hoffen bis final getankt wird.


Börsendaten:
Dienstag 27.02.2024 - 11:50 Uhr Schluss Vortag 26.02.2024 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 82,44 $ pro Barrel 82,58 $ pro Barrel -0,17%
Gasöl 840,50 $ pro Tonne 849,25 $ pro Tonne -1,03%
Euro/Dollar 1,0850 $ 1,0850 $ 0,00% (konstant)
USD/CHF 0,8800 CHF 0,8798 CHF +0,02% (konstant)

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