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Bahnt sich ein Abwärtstrend beim Heizölpreis an?

Der Bericht des DOE sorgt trotz preissteigernder Daten für eine Preisreduktion von Ölprodukten. Die USA sprechen sich inzwischen nicht mehr nur mit China zwecks einer koordinierten Freigabe von Teilen der strategischen Reserven ab. In der D-A-CH-Region sinken die Heizölpreise pro Liter im Vortagesvergleich um durchschnittlich 0,6 Cent.

Der gestrige Bericht des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) hatte alles Potential, um den Rohölpreis und damit Heizölpreis steigen zu lassen. Stattdessen sanken die Preise aufgrund eines Details. Aus dem Bericht des DOE ging hervor, dass die strategischen Reserven der USA gesunken sind. Im Allgemeinen Unterliegen die strategischen Reserven von Ländern leichten Schwankungen, aus dem Bericht des DOE geht allerdings hervor, dass sich die Reserven der USA um 3,2 Mio. Barrel reduziert haben. Dies stellt einen deutlichen Rückgang dar, der darauf hindeutet, dass die USA schon Teile Ihrer Reserve freigegeben haben.

Ebenfalls preisdrückend und damit positiv für Heizölkunden, wirkt sich aus, dass die USA offiziell mit Japan, Südkorea und China spricht, um koordiniert Teile der jeweiligen strategischen Reserven freizugeben. Zwar gab es von Seiten Japans und Südkoreas vorerst Ablehnungen, prinzipiell gibt es allerdings einen gewissen Spielraum, der eine Zusammenarbeit bei diesem Thema doch noch möglich machen könnte. Außerdem gehen die Marktteilnehmer davon aus, dass die USA mit noch weiteren Ländern zwecks dieses Themas gesprochen haben. Vor allem eine Zusammenarbeit mit China hätte intensivere Folgen als ein Alleingang der USA. China hat dieses Jahr bereits mehrfach die Freigabe von Teilen seiner Reserve angekündigt und ist damit ein wahrscheinlicher Partner der USA in diesem Thema.

Experten sind sich weiterhin einig, dass eine Freigabe von strategischen Reserven nur kurzfristige Effekte auf den Preis von Ölprodukten hätte. Auf der anderen Seite gehen sowohl die OPEC+ als auch die Internationale Energieagentur (IEA) davon aus, dass sich kurz- bis mittelfristig das aktuelle Angebotsdefizit im Ölmarkt in einen Angebotsüberschuss wandelt. Somit könnte eine solche Freigabe die aktuelle Unterversorgung des Marktes potenziell frühzeitig beenden und die Preise für Ölprodukte reduzieren. Auf der anderen Seite könnte dies wiederum zum Beispiel Reaktionen von Seiten der Ölproduzenten provozieren.

Für die D-A-CH-Region waren die internationalen Berichte sehr positiv im Sinne fallender Preise. Nachfrageseitig hatten wir bereits gestern einen kleinen Anstieg in der D-A-CH-Region im Vergleich zum Vortag gesehen. Da die Preisreduktion im Vergleich zum Vortag heute noch stärker ausgefallen ist, wird dies wahrscheinlich viele Heizölinteressenten zu einem Kauf bewegen, um die verhältnismäßig günstigen Preise zu nutzen.

Börsendaten:

Donnerstag 18.11.2021 - 09:58 UhrSchluss Vortag 17.11.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 79,99 $ pro Barrel 80,20 $ pro Barrel -0,26%
Gasöl 683,25 $ pro Tonne 683,50 $ pro Tonne -0,04%
Euro/Dollar 1,1331 $ 1,1319 $ +0,11% (konstant)
USD/CHF 0,9281 CHF 0,9280 CHF +0,01% (konstant)

alle Angaben ohne Gewähr

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